Feng Shui - Asiatische Philosophie in unseren Häusern - Europablog

In vielen europäischen Wohnungen, Geschäften und sogar Büros sind heutzutage Einflüsse der asiatischen Kultur zu erkennen. Sie spiegeln sich vor allem in dekorativen Elementen unterschiedlicher Art, wie Bilder, Figuren, Anhänger oder Stoffe mit orientalischen Mustern. Eine Faszination mit den exotischen Elementen aus Fernost bestätigen auch sehr unterschiedliche Menschen, unabhängig vom Alter, Geschlecht, Beruf oder Ausbildung. Während die einen an die Bedeutung der asiatischen Talismane und Figuren glauben, richten sich die anderen nur nach ästhetischen Merkmalen der orientalischen Gegenstände. Dabei gewinnt der Begriff „Feng Shui" in Europa immer mehr an Popularität.
Feng Shui ist ein Teil der daoistischen Philosophie, die in China von dem Philosophen Laotze begründet wurde. Diese Lehre hat zum Ziel, den Menschen mit seiner Umgebung durch eine besondere Gestaltung seiner  Lebens- und Wohnräume zu harmonisieren. Ihre Regeln der Raum- und Baugestaltung sollen den kosmischen Energien ermöglichen frei zu fließen. Sie basieren auf Himmelsrichtungen und der Fünf-Elementen-Lehre (Feuer, Holz, Wasser, Erde, Metall).
Die Lehren des Feng Shui erfahren zunehmendes Interesse in europäischen Ländern, was man in der Architektur und Innenarchitektur deutlich sieht. Dort ist vor allem die europäische Interpretation der chinesischen Lehre zu beobachten, die auf einer Art Verschmelzung von westlicher Esoterik mit Feng Shui beruht. Sie dient vor allem der Harmonisierung der Wohnräume. Es werden hier vor allem Theorien der Farbgestaltung und Energie von Düften und Kristallen einbezogen. Die Europäer verwenden zahlreiche Hilfsmittel, um den Fluss der Energien zu regulieren. Das sind z.B. Zimmerbrunnen, Windspiele, Goldsteine oder Kristalle. Wer sich über Feng Shui beraten lassen möchte, findet bereits einige spezialisierten Angebote von Architekten.

M. C. Escher – problematisch für die Kunstgeschichte - Europablog

Mauritius Cornelius Escher (1898-1972) war niederländischer Graphiker und Künstler, dem die Darstellung von unmöglichen Figuren, optischen Täuschungen und perspektivischen Unmöglichkeiten den Ruhm gebracht haben. Viele seiner Arbeiten sind der Spiegelung und Verzerrung der Objekte in einer Seifenblase ähnlich.

Die Tätigkeit von Escher war lange Zeit problematisch für die Kunstgeschichte.
Seine Art der Auseinandersetzung mit der Perspektive und Täuschungen wich sehr von den Motiven der bildenden Kunst ab. Die Kunstwelt wollte ihn sogar als Künstler im klassischen Sinne nicht akzeptieren, weil sich seine Tätigkeit in keine Schublade einordnen ließ.

Dagegen haben ihn die Wissenschaftler und Mathematiker sehr hochgeschätzt, die in seinen sauberen und exakten Zeichnungen Ähnlichkeiten zu mathematischen Themen und Problematik der Wissenschaft sahen. Was dabei interessant sein kann, sagte Escher von sich selbst, dass er nichts von der Mathematik verstanden hat. Das kann stimmen, weil er auch kein guter Schüler war. Er hatte schlechte Noten auch im Fach Kunst und wiederholte zwei Klassen in der Schule.

Seine geheimnisvollen Bilder stellten das Mystische und Paradoxe dar, was Anerkennung unter Esoterikern und in der Popkultur des 20. Jahrhunderts fand. Heutzutage, wo die abstrakte Kunst sehr populär ist, lassen sich viele Künstler von den Bildern Eschers inspirieren. Es sind sogar Lego-Versionen seiner Werke entstanden.

Im ehemaligen Palais der Königin Emma in Den Haag ist 2002 das Escher-Museum entstanden. Man kann hier nicht nur seine graphischen Werke, sondern auch Privatfotos und Arbeitsskizzen sehen. Besonders interessant sind die Skizzen, die dem Zuschauer zeigen, wie Escher z.B. die unmöglichen geometrischen Figuren entworfen hat.

Quelle: M. C. Escher

Architektonische Philosophie von Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) - Europablog

Der österreichische Künstler, Maler und Architekt, dessen eigentlicher Name Friedrich Stowasser lautet, wurde vor allem dank seiner außergewöhnlichen Bauten bekannt. Die von ihm gestalteten Bauwerke kann man nicht nur in Österreich und Deutschland sondern auch in der Schweiz, den USA, Japan, Israel und Neuseeland sehen. Hinter der architektonischen Tätigkeit von Hundertwasser steht seine Philosophie, die seine Einstellung zur Kunst, Natur und Architektur widerspiegelt. Zu seinen bekannten Manifesten gehören: „Es gibt keine Missstände der Natur. Es gibt Missstände des Menschen“, „Die Fensterdiktatur und das Fensterrecht“ und „Verschimmelungsmanifest gegen den Rationalismus in der Architektur“, aus denen man erfahren kann, warum die Bauwerke von Hundertwasser so ungewöhnlich gestaltet werden.

Hundertwasser war der Meinung, dass der Mensch einen groben Fehler begeht, indem er meint, dass er die Natur korrigieren muss. Die natürliche Landschaft soll geschützt werden, weil die Natur heilig ist und unantastbar sein soll. Deshalb sind seine Bauwerke immer von Grünem umgeben und es gibt sogar Bäume oder ganze Grünanlagen auf den Dächern. Wir sollten uns auch freuen, wenn wir zu Hause Schwamm, Schimmel oder Moos bemerken, weil das bedeutet, dass das Leben zu uns kommt.

Ein Verbrechenswerkzeug ist laut Hundertwasser das Lineal, das er zum ‚Symbol des neuen Analphabetismus‘ nannte. Er war nämlich Gegner der geraden Linien, die seiner Meinung nach verboten werden sollen. Die Benutzung des Lineals in der Architektur bezeichnete er als verbrecherisch.

Häuser bestehen nach Hundertwasser aus Fenstern, nicht aus Mauern, wie die Meisten meinen. Seiner Meinung nach sollte es in einem Haus mehrere Fensterarten geben, in unterschiedlichen Farben, Größen und Gestalten, die auch auf unterschiedlichen Höhen platziert werden. Außerdem soll jeder Hausbewohner das Recht haben, die Mauer um seine Fenster nach eigenen Ideen zu gestalten, um der Umgebung zu zeigen, dass er ein Individuum ist, das sich von den Anderen unterscheidet.

Hundertwasser lehnte den Rationalismus zugunsten der Architekturfreiheit ab. Er wollte die Regularitäten, Symmetrie, rechte Winkel und gerade Linien vermeiden. Er war der Meinung, dass die Welt im Bezug auf die Architektur ungerecht ist, weil man ein Diplom haben muss um bauen zu können, während die Malerei und Skulptur frei sind. Wenn das Bauen einer Zensur unterliegt, kann man nicht von Kunst sprechen. Eine der wichtigsten Eigenschaften der Kunst ist nämlich die Freiheit.

Die Bierkultur - Europablog

Das Bier, dessen älteste Nachweise (ca. 4000-3500 v. Chr.) aus dem altmesopotamischen Raum kommen, gilt als ältestes Alkoholgetränk der Welt. Es ist heutzutage ein fester Bestandteil unterschiedlicher Feste, Feierlichkeiten und Veranstaltungen, wie Konzerte, Festivals oder Fasching. Unterschiedliche Biersorten sind in den meisten Restaurants und Gasthäusern zu finden, in fast jeder größeren Stadt gibt es zahlreiche Biergärten in den Fußgängerzonen. Manche Länder, wie Deutschland oder Tschechien, genießen dank ihrer langen Brauerei-Tradition den weltweiten Ruhm der ausgezeichneten Bierhersteller.

Man kann auch beobachten, dass das Bier nicht nur ein amüsierendes Getränk ist sondern ein Element einer Art Kultur. Um das Bier entsteht eine Menge von Produkten, die mit der Zeit einen Sammlerwert gewinnen, wie z.B. Biergläser und Flaschenöffner mit den Logos von Brauereien oder schöne  Bierkrüge aus Porzellan oder Kristall, die das Innere sowohl stilvoller Restaurants als auch privater Wohnungen verschönern. Viele Bierfreunde sammeln Bieretiketten oder Kapseln, die sie dann in Bilderrahmen an die Wände hängen. Außerdem entstehen Unmengen von Gadgets, die mit dem Bier verbunden werden, wie z.B. T-Shirts mit witzigen Bildern und Texten.

Außerdem kann man sogar in einem Bierfass schlafen! Klingt skurril? Das Landhotel Hof Beverland in Ostbevern bietet Übernachtung im Bierfass an. Das Fass kommt aus dem 19. Jahrhundert und war bis 1995 im Betrieb, aber für das Hotelgebrauch wurde es speziell gerichtet. Jetzt ist es natürlich sauber und hat keine Gerüche. Man braucht auch keine Angst vor dem Rollen des runden Fasses haben. Auch die Matratze im Fass ist bequem und 2x2m-groß. Das Hotel verfügt über drei solcher Bierzimmer, in denen es außer den ungewöhnlichen Betten noch andere Gegenstände aus dem Bierumfeld und Ausstattung eines richtigen Hotelzimmers mit dem Komfort eines Vier-Sterne-Hotels gibt.

Weinstadt - Zwischen Weinbergen und Fachwerkhäusern - Europablog

Im Jahr 1975 in Baden-Württemberg kam es zur Gründung einer Stadt aus fünf bis dahin selbstständigen Orten: Beutelsbach, Endersbach, Großheppach, Schnait und Strümpfelbach. Der Name Weinstadt ist auch nicht zufällig, weil das Weinorte sind und die Mehrheit deren Einwohner gerade diesen Namen vorgeschlagen hat, um die Bedeutung des Weinbaus für sie und die Region zu betonen.

Heutzutage kann man überall in Weinstadt Hängen mit den gedeihenden Reben sehen. Die Region verfügt über 502 Hektar Rebfläche und gehört dadurch zu den größten Weinbauzentren in Baden-Württemberg.

In Weinstadt-Beutelsbach hat ihren Sitz die Remstalkellerei, deren Lager 35 Millionen Liter Wein in Holzfässen und Edelstahltanks fassen. Die populärsten Weinsorten, die hier produziert werden sind Rotweine: Spätburgunder und Trollinger, und Weißweine: Müller-Thurgau, Riesling, Ruländer und Sylvaner. Sie gelten als Spezialität unter den Weinen aus Baden-Württemberg.

Außer den international ausgezeichneten Weingütern verfügt Weinstadt auch über interessante Sehenswürdigkeiten. Als eine Perle der Gegend kann Weinstadt-Strümpfelbach gelten – dank der Lage zwischen Weinbergen und der einmaligen Architektur. Die zahlreichen Fachwerkhäuser, die ein Zeugnis der frühneuzeitlichen Zimmermannskunst darstellen, bilden eine romantische und märchenhafte Atmosphäre des Ortes. Dies kann man vor allem am Abend beim warmen gelben Licht der Laternen erleben. Diese Fachwerkhäuser wurden in den Jahren 1590 – 1620 von den Weingärtnern gebaut. Der Ort bietet auch hervorragende Gastronomie an und viele Speiselokale befinden sich gerade in den schönen Fachwerkhäusern. Dort sind natürlich die dortigen kulinarischen Spezialitäten, sowohl regionale Speisen als auch Weine, zu probieren.

Quellen:

Kleine Weltreise mit der Modellbahn - Europablog

Hamburg ist zweifellos eine der interessantesten Städte Europas. Dieses Industrie- und Finanzzentrum verfügt über den größten Seehafen Deutschlands, eine Menge von großartigen Sehenswürdigkeiten (z.B. Deutsches Schauspielhaus, Alsterarkaden, Staatsoper, Hamburger Rathaus von St. Petri) und reiche Kulturtradition (50 Museen, 313 Musik- und Theaterbühnen, viele Kabaretts). 
Unter den zahlreichen Attraktionen hat Hamburg auch etwas für die ganzen Familien und vor allem für Modellbahn-Fans. In Hamburg-Speicherstadt ist das Miniatur Wunderland zu besuchen, das sicherlich jedem viel Spaß bereiten wird, unabhängig vom Alter, Geschlecht und von Hobbys, weil die auf 1 150 m² gebaute Modellbahnanlage auch auf einen Nicht-Modellbahner einen riesigen Eindruck macht. 
Die sich auf 1 150 m² befindende computergesteuerte Modellbahnanlage ist die größte in der Welt und wurde sogar in das Guiness-Buch der Rekorde eingetragen. Es sind dort vielfältige Landschaften von Europa und Amerika zu sehen, die sehr sorgfältig nachgebaut wurden. Von der Großartigkeit des Miniatur-Wunderlands sprechen sogar die Zahlen selbst: 12 km Bahngleise; 830 Züge, die aus 11 000 Waggons bestehen, 3 500 Gebäude und Brücken, 200 000 Einwohner (Menschen- und Tierfiguren), 40 Computer, die über die ganze Anlage steuern.
Die Besucher können sich dort aber nicht nur die fertige Anlage anschauen, sondern haben auch die Möglichkeit die Techniker und Modellbauer bei der Arbeit zu beobachten und sie anzusprechen. Sie erzählen gerne über ihre Arbeit und beantworten die Fragen der Gäste.
Der Besuch im Miniatur-Wunderland ist zweifellos empfehlenswert und bringt jedem die schönsten Kindheitserinnerungen wieder vor Augen.

Afrikanische Masken - Europablog

Es gibt Plätze in der Welt, in denen die Zeit anders läuft. Länder mit faszinierenden Düften, Klängen und Farben, die wir lange in unserem Gedächtnis bewahren. Sie machen auf uns einen so großen Eindruck, dass wir ein Teilchen davon auch in unseren Häusern haben möchten; ein Teilchen, das uns an warme Sonnenstrahlen, originelle Melodien und wilde Natur erinnern wird.
 
Einige der populärsten Elemente der afrikanischen Kultur, die in Europa zu treffen ist, sind die Masken, die heutzutage eine dominierende Gruppe unter den Werken afrikanischer Künstler darstellen. Sie werden handgemacht, vorwiegend aus Holz, aber es kommen auch Masken mit Elementen aus Elfenbein, Metall oder Stein vor. Sie sollen das darstellen, was unsichtbar ist, sie sind Abbildungen von Geistern. Die Masken haften in sich die immateriellen Kräfte, die der Gruppe von Menschen Stärke bringen sollen. Sie sind auch dazu da, um diese Kräfte zu kontrollieren, damit sie kein Unglück dem Volk bringen. Die Masken spielen eine dominierende Rolle auch in unterschiedlichen religiösen Riten.
 
Wichtig ist, dass die afrikanische Kunst stark mit der Religion verbunden ist. Und die Religion ist eine Verbindung vom Glauben an die Naturkräfte mit dem Kult der Vorfahren. Für die natürlichen Erscheinungen stehen unterschiedliche Arten von Magie und Gottheiten, die für alle Lebensbereiche verantwortlich sind. Die Werke der afrikanischen Künstler stellen einen unzertrennlichen Teil der Leben ihrer Schöpfer und anderer Kontinentbewohner dar. Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass man nicht im Stande ist, die afrikanische Kultur zu verstehen, wenn man die dortige Kunst nicht versteht.
 
Die Skulpturen, Trachten und andere rituale Objekte symbolisieren den sozialen Status, deshalb werden diese Gegenstände von Königen und Stammeshäuptlingen getragen. Trotz ihrer archaischen Primitivität weisen die afrikanischen Masken eine erstaunliche Symmetrie auf, die sie zu großen Kunstwerken macht.
 
Das afrikanische Handwerk ist heutzutage ein Faszinationsobjekt für Touristen. Sie sehen darin nicht nur Souvenirs aus der Reise, sondern auch originelle und wertvolle Dekorationselemente für ihre Wohnungen.